Verstehen
Bevor wir Lösungen entwickeln, möchte ich verstehen, was tatsächlich passiert.
Wenn ein Gespräch wirklich wichtig wird, geht es nicht nur um Methoden und Argumente. Es geht darum, zu verstehen, was tatsächlich passiert – bei meinem Gegenüber und bei mir selbst.
Seit mehr als 20 Jahren bewege ich mich in B2B-Vertrieb, Key Account Management und Business Development. Heute helfe ich Menschen dabei, wichtige Gespräche und Verhandlungen nicht nur vorzubereiten, sondern sie zu verstehen, durchzuspielen und zu trainieren.

Ich komme ursprünglich aus München. Nach einer Bankausbildung habe ich Betriebswirtschaft mit Schwerpunkt Marketing und Vertrieb studiert. Schon während des Studiums habe ich im Telefonmarketing gearbeitet. Inbound und stark vorgegebene Abläufe haben mich wenig gereizt.
Meine Stärke und meine Freude lagen im Outbound: Menschen ansprechen. Gespräche beginnen. Interesse erzeugen. Termine vereinbaren. Etwas in Bewegung bringen.
Nach dem Studium führte mein Weg nach Berlin. Es folgten unterschiedliche Stationen im Vertrieb – von digitalen Vertriebs- und Internetthemen über unterschiedliche Geschäftsmodelle bis hin zum komplexen B2B-Großkundengeschäft. Unter anderem habe ich ein rund zehnköpfiges Team geführt und bereits dort intensiv mit Simulationen und praktischen Trainingssituationen gearbeitet.
Später habe ich über mehrere Jahre im komplexen Großkundengeschäft gearbeitet, mit Sales Cycles von teilweise 12 bis 18 Monaten.
Dabei habe ich gelernt
Und auch: monatelang an einer Opportunity zu arbeiten, ohne sie am Ende zu gewinnen.
In komplexen Vertriebs- und Verhandlungssituationen entscheiden nicht nur Produkt, Preis oder die vermeintlich bessere Argumentation.
Es geht auch um
Ein Gespräch kann fachlich perfekt vorbereitet sein und trotzdem anders verlaufen als erwartet. Deshalb reicht es nicht, nur die richtige Technik zu kennen.
Eine wichtige Station war meine Arbeit im Umfeld hochqualifizierter Freelancer und selbstständiger Berater. Dort begegnete mir immer wieder dieselbe Diskrepanz: Menschen können fachlich hervorragend sein und enorme Werte für ihre Kunden schaffen – und sich trotzdem schwertun, diesen Wert klar zu kommunizieren und in Verhandlungen zu vertreten.
Besonders analytische und fachlich starke Experten geraten gegenüber großen Organisationen oder professionellen Einkäufern schnell in eine asymmetrische Situation. Nicht, weil ihre Leistung weniger wert wäre. Sondern weil fachliche Stärke und die Fähigkeit, den eigenen Wert zu vertreten, zwei unterschiedliche Kompetenzen sind.
Daraus entstand ein wesentlicher Gedanke hinter fairHANDLER: Menschen darin zu stärken,
Nach dem Ausscheiden aus der Festanstellung habe ich die gewonnene Zeit bewusst für Lernen, persönliche Entwicklung und neue Perspektiven genutzt.
Dazu gehörten unter anderem
Dahinter stand zunehmend die Frage: Wie kann ich meine Erfahrung so einsetzen, dass sie anderen Menschen tatsächlich hilft? Aus dieser Phase entstand die Entscheidung, fairHANDLER konsequent aufzubauen.
Faires Verhandeln bedeutet für mich zunächst Klarheit. Was will ich? Was brauche ich? Was kann ich anbieten? Welchen Wert schaffe ich? Wo liegen meine Grenzen?
Genauso wichtig ist die andere Seite: Was braucht mein Gegenüber? Welche Interessen stehen hinter seinen Positionen? Was ist ihm wirklich wichtig? Erst wenn beide Seiten besser verstanden werden, entstehen Möglichkeiten, den berühmten Kuchen zu vergrößern – statt sich vorschnell auf einen Kompromiss zu einigen, bei dem beide Seiten verlieren.
Was will ich? Was brauche ich? Wo liegen meine Grenzen?
Was braucht mein Gegenüber? Was ist ihm wirklich wichtig?
Welche Interessen stehen hinter den Positionen?
Den Kuchen vergrößern, statt ihn vorschnell zu teilen.
Ein starkes Ergebnis, das die eigenen Interessen wahrt.
Interessen dürfen unterschiedlich sein. Positionen dürfen weit auseinanderliegen. Eine Verhandlung darf anspruchsvoll und in der Sache hart sein.
Fairness hört für mich dort auf, wo bewusst versucht wird,
Ich arbeite nicht mit „schwarzen“ Verhandlungsmethoden. Mein Ziel ist ein starkes Ergebnis, das die eigenen Interessen wahrt und gleichzeitig den Menschen auf der anderen Seite respektiert.
Seit mehr als zehn Jahren gehört Improvisationstheater zu meinem Leben. Es hat meinen Blick auf Kommunikation und Verhandlung grundlegend verändert.
Impro bedeutet nicht planlos sein. Es bedeutet
Ein zentraler Gedanke: Das, was passiert, zunächst als Angebot zu betrachten. Diese Haltung ist für schwierige Gespräche und Verhandlungen enorm wertvoll. Denn das Gegenüber hält sich selten an das Drehbuch, das wir vorher im Kopf geschrieben haben.
Deshalb arbeite ich heute so stark mit Simulation. Eine schwierige Situation wird nicht nur analysiert. Wir spielen sie. Du probierst aus. Du erlebst deine Reaktion. Wir beobachten, was funktioniert. Wir verändern etwas. Und du probierst es erneut.
Was passiert in dieser Situation tatsächlich?
Die Situation wird nicht nur analysiert, sondern gespielt.
Du testest Formulierungen, Haltung und Vorgehen.
Wir beobachten, was funktioniert – und was nicht.
Strategie, Argumentation und Verhalten werden verbessert.
Bis es tragfähig ist und sich nach dir anfühlt.
Dabei geht es nicht um die eine perfekte Technik. Es geht darum herauszufinden, was für dich, deine Persönlichkeit und deine konkrete Situation funktioniert. Das Ergebnis soll nicht nur strategisch sinnvoll sein. Es soll sich auch nach dir anfühlen.
Bevor wir Lösungen entwickeln, möchte ich verstehen, was tatsächlich passiert.
Nicht bei der ersten Idee stehen bleiben. Unterschiedliche Wege testen und erleben.
Mein Ziel ist nicht, dass du mich dauerhaft brauchst. Mein Ziel ist, dass du selbst handlungsfähiger wirst.
Schwierige Situationen sind ernst genug. Die Vorbereitung darauf darf neugierig, spielerisch und mit Freude am Experimentieren stattfinden.
Die genannten Kennzahlen beziehen sich auf eigene operative Vertriebsarbeit – nicht auf Ergebnisse von Sparring oder Training.
Ich liebe das Reisen. Nicht nur wegen neuer Orte. Mich reizt das Unbekannte: Menschen begegnen. Andere Lebensrealitäten kennenlernen. Beobachten. Spüren. Entdecken. Erkunden. In Verbindung kommen.
Diese Neugier prägt auch meine Arbeit. Ich glaube an Freiheit und Eigenverantwortung. Daran, dass Menschen ihr Leben gestalten, für ihre Interessen einstehen und gleichzeitig in echter Verbindung mit anderen bleiben können. Und daran, dass wir nicht versuchen müssen, jemand anderes zu sein, um wirksam zu sein.
Klar in der Sache. Fair im Umgang. Stark im Ergebnis.
Von Klarheit bis intensiver Vorbereitung und strategischer Begleitung.
Praxisnah, simulationsorientiert und auf reale Kundensituationen zugeschnitten.
Ausgewählte Mandate bei strategischer Passung.
Seite in Vorbereitung
Wenn ein wichtiges Gespräch, eine Verhandlung oder eine schwierige Situation vor dir liegt, müssen wir nicht bei der Theorie bleiben. Wir können sie gemeinsam anschauen, verstehen und ausprobieren.